Spiritualität im Licht biographischer Entwicklungsprozesse - Dr. Angela Kaupp

Spiritualität hat sich in der Moderne immer stärker von vorgegebenen Formen abgelöst und individualisiert. Heute scheinen Alltagsleben und die Dimension „Spiritualität“ weitgehend getrennt nebeneinander zu existieren. Dies führt dazu, dass Menschen immer unterschiedlichere Glaubensvorstellungen entwickeln und ein Gespräch über die eigene Spiritualität schwierig wird.

Spiritualität prägt sich jedoch nicht nur individuell verschieden aus, sondern verändert sich im Verlauf des Lebens. Diese Veränderungsprozesse sind durch Entwicklungsprozesse, aber auch durch lebensgeschichtliche Ereignisse bedingt.

In dem Workshop sollen Beispiele von Spiritualität skizziert und die Möglichkeit zum Austausch über eigene Entwicklungsprozesse gegeben werden.

 
Literatur:
  • Kaupp, Angela: Erinnerung – Biographie – Religion. Wie erinnern sich Frauen an ihre Glaubensgeschichte? In: Freiburger FrauenStudien. Zeitschrift für interdisziplinäre Frauenforschung 19 (2006), 145-169.
  • Könemann, Judith: „Ich wünschte, ich wäre gläubig, glaub ich“. Zugänge zu Religion und Religiösität in der Lebensführung der späten Moderne.
  • Steffensky, Fulbert (2006): Schwarzbrot-Spiritualität. Stuttgart: Radius.