Inter-Sein: Spirituelle Praxis ist eine Sache der Beziehung - Dr. Helmut Wetzel

Der Beziehung
  • zu unserem Körper,
  • zu unseren Kindern und Vorfahren,
  • zum Prozess des alltäglichen Lebens.

 

Übungen in der Tradition des Lehrers Thich Nhat Hanh
Wir, die wir als Eltern, Erzieher oder Lehrerin tätig sind, sehen täglich bei unseren Kindern oder Schülerinnen die ungeheure Lebensenergie, die Vitalität, die großen Entwicklungspotentiale, den Drang des Lebens nach Freiheit und Glück, aber auch die zerbrechlichen, gefährdeten und verwundbaren Seiten des Menschseins.
Auf Grund unserer Rolle oder gewählten Profession wollen wir fördern, erziehen, lehren, ausbilden. Dabei vergessen wir im alltäglichen Stress der vielfältigen Anforderungen unseres Berufs, dass wir selbst solche Kinder waren, dass wir selbst ebenso wachsen, frei und glücklich sein wollen wie sie.
Das Herzstück aller spirituellen Wege des Ostens und der antiken Welt besteht darin, sich selbst zu studieren, zugleich Schüler und sich selbst Lehrer zu sein.
Dem vietnamesischen Mönch und Zen-Meister Thich Nhat Hanh ist es gelungen auf eine einzigartige Weise die Tradition des Buddhismus mit unserer abendländisch-christlich-jüdischen Denk- und Lebensweise zu verbinden. Er hat in den letzten vierzig Jahren mit seiner Gemeinschaft in plum village (Frankreich) eine sehr nützliche und hilfreiche Form der Praxis entwickelt, die östliche Spiritualität und westlichen Alltag miteinander versöhnen.
In diesem Workshop möchte ich ihnen diesen Weg vorstellen und gemeinsam mit ihnen einige Achtsamkeitsübungen (mindfulness trainings), die Beziehungen in den Mittelpunkt rücken praktizieren.